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Chor-Serenade: Beeindruckende Hof-Premiere der Cäcilia

 Chor Serenade im Hof

Auf himmlische Unterstützung konnte sich die Cäcilia Lindenholzhausen bei ihrer ersten Chor-Serenade im Hof verlassen. Bei idealen Wetterbedingungen verzauberten sie ihre Zuhörer mit einer Auswahl deutschen Liedguts.

Limburg-Lindenholzhausen. 
„Gott ist ein Cäcilianer“, diese Prognose des Vorsitzenden der Cäcilia Lindenholzhausen, Hans-Joachim Schupp, sollte sich wieder einmal bestätigen. Bei milden Sommerabendtemperaturen veranstaltete der Chor im malerischen alten Bauernhof von Markus Otto mitten in Lindenholzhausen ihre erste Chor-Serenade im Hof.


Die Nachfrage war bereits im Vorfeld so groß gewesen, dass die Organisatoren noch flink weitere Bänke und Tische aufgebaut hatten. Rund 300 Zuhörer konnten die Sänger unter der Leitung von Matthias Schmidt begrüßen.

„Agilität“ hatte der Dirigent zuvor noch von seinen Leuten eingefordert. Ein Ratschlag, den sie dann auch befolgten. Dynamisch, konzentriert und mit viel Gefühl präsentierten sie ihren Zuhörern ein Programm von über 18 Liedern. „Das schaffen nur wenige Chöre“, betonte der Vorsitzende. Los ging es mit der berührenden Weise „Die alten Straßen noch“ von Paul Gripekoven, gefolgt von August Büchses „Das Elternhaus“ und der „Mondnacht“ von August Pannen.

Aber ohne eine musikalische Würdigung der Linde ist wohl kein Auftritt in Lindenholzhausen vollständig. „Ohne die Linde geht’s nicht“, stimmte Schupp zu. Mit „Der Lindebaum“ von Friedrich Silcher sowie mit Mathieu Neumanns „Unter der Linde“ kreisten gleich zwei Lieder um den namensgebenden Baum des Dorfes. Über die heilende Kraft der Musik die Sorgen vertreibt, ging bei dem ebenfalls von Silcher geschriebenen Lied „Frisch gesungen“.
Kurz vor der Pause fragte der Moderator des Abends, Martin Maxeiner, in die Runde: „Die Cäcilia nur mit deutschen Liedern geht das überhaupt?“ Schließlich tritt der weit über die Grenzen der Region bekannte Männerchor auf zahlreichen internationalen Wettbewerben auf. Da ist Vielsprachigkeit Pflicht. Und auch diesmal konnte sich der Chor nicht ganz seinen vielen internationalen Einflüssen verschließen. So gab es vor der Pause noch das russische Volkslied „Wolga“ in einer deutschen Fassung von Winfried Siegler Legel.
War der erste Teil des ersten Konzerts noch etwas getragen und nachdenklich, zog das Tempo in der zweiten Hälfte deutlich an. Das „Rheinische Fuhrmannslied“ von Paul Zoll, „Musikanten wollen wandern“ von Hans Kracke sowie das von Carl Friedrich Zelter in einem fränkischen Dialekt verfasste „Meister und Gesell“ verliehen dem Auftritt noch einmal ordentlich Dynamik. Zum krönenden Abschluss war dann das Publikum gefordert: Gemeinsam mit dem Chor sangen die Zuhörer unter anderem „Kein schöner Land“ sowie „Die Gedanken sind frei“. koe

Hinweis: Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.

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